Diplom Theologin Eva-Maria Schmitz

Themen


Ester

Von dieser Frau berichtet ein kleines Buch der Bibel. Sie wurde zur Retterin ihres Volkes. Wie wird sie dargestellt - was bestimmt ihr Handeln? Eine fiktive Geschichte mit durchaus humoresken Einlagen lädt dazu ein, den durchaus ernsten Hintergrund zu erforschen.

Judith

Gewalttätige Frau oder Werkzeug Gottes? Von dieser Frau berichtet ein Buch der Bibel. Die Erzählung ist fiktiv, hat aber einen für das damalige Volk wichtigen Kern. In späteren Jahrhunderten hat Judith die Künstler und das Volk immer wieder inspiriert - was macht sie so attraktiv?

Ruth

Ein Buch der Bibel befasst sich mit Ruth. Ihr Wort an die Schwiegermutter wurde später als Trauformel benutzt. Sie geht mit ihrer Schwiegermutter in die Fremde - was bewegt sie dabei und wie empfinden heutige Frauen das Verhalten der Ruth.

Gottesbilder

Ist Gott ein alter Mann mit Bart? Woher stammen unsere Vorstellungen von Gott? Ohne Bilder geht es schlecht, aber was ist mit dem Bilderverbot? Theologinnen entdecken immer mehr weibliche Bilder in der Bibel. Welche Vorstellungen sind meine und was ist überraschend für mich.

Maria Magdalena – Apostolin der Apostel

In allen Evangelien gehört sie zu den Zeuginnen der Auferstehung. Sie folgte Jesus von Anfang an, nachdem er ihr sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Diese bedeutende Frau wurde im Laufe der Geschichte Apostolin der Apostel genannt, aber auch mit vielen anderen Marias verwechselt. So wurde aus dieser bedeutenden Zeugin der Auferstehung eine bekehrte Prostituierte. Gleichzeitig gab es in Südfrankreich eine Magdalenentradition, die sie als predigende Frau zeigt. Eine interessante Frauengestalt soll hier vorgestellt werden. (bitte mit Overheadprojektor für Bilder)

Wie war es mit den Frauen in der Nachfolge?

Im Lukasevangelium wird in einer kurzen Notiz über die Frauen berichtet, die Jesus nachfolgten. Ein genauerer Blick wird beleuchten, dass ganz unterschiedliche Frauen den Weg Jesu mitgegangen sind oder ihn mit ihren Fähigkeiten unterstützten.

Jesus – im Horizont seiner Zeit

Die Betrachtung der historischen Gegebenheiten kann hilfreich sein für das Verständnis der Bibel. Zum Beispiel die Stelle von der Ablehnung der Verwandten war zur Zeit Jesu ein klarer Affront. In welche Zeit sprach Jesus seine Botschaft? Wie wirkte Jesus auf seine Zeitgenossen, die noch nicht wissen konnten, dass sein Leben mit der Auferstehung enden würde?

Marta, Drachentöterin oder Hausfrau?

Wer war Marta? In der Tradition wurde sie einerseits zur überlasteten Hausfrau und andererseits als mächtige Drachentöterin verehrt. Die Drachentöterin ist Legende, die Hausfrau geht zurück auf eine Bibelstelle (Lk, 10,38-42). Ist die Legende pure Erfindung oder steckt mehr in dieser Marta?

Die Heilung des Bartimäus

Wirf den Mantel weg und steh auf Alle biblischen Erzählungen enthalten die Aufforderung aufzustehen, aufzuatmen, neu anzufangen. Besonders deutlich wird das an dieser Heilungsgeschichte, die hier mit ganz neuen Gesichtspunkten und Methoden vorgestellt werden soll.

Maria

Idealisierte Frau oder Frau mit Idealen? Maria gehört zum katholischen Glauben dazu, aber die traditionelle Marienfrömmigkeit ist vielen Menschen fremd geworden. Eine kritische Betrachtung der Dogmen, der biblischen Berichte und der Marientradition soll bei der Suche nach neuen Zugängen zu Maria helfen. Dabei wird immer die Frage im Hintergrund stehen, welches Frauenbild vermittelt wurde und wird.

herzliche Einladung zu einer Wunderbaren Auseinandersetzung

Die Wunder Jesu sind oft Anlass zu Missverständnissen. Sie sind nicht dazu geeignet, Naturwissenschaft gegen Glauben auszuspielen. Anhand ausgewählter Beispiele soll gezeigt werden, was das Besondere der Wunder Jesu ist und wie wichtig sie für unseren Glauben sind.

Bibel in gerechter Sprache

Der Name der Übersetzung hat schon zu vielen Diskussionen geführt. Diese Bibel erhebt jedoch nicht den Anspruch, dass andere Übersetzungen ungerecht wären. Was beabsichtigt ist und welche Schwerpunkte neben der Gerechtigkeit gesetzt wurden, wird eingangs erläutert werden. Um eigene Erfahrungen zu machen, werden wir verschiedene Übersetzungen anhand einer ausgewählten Textstelle vergleichen.

Hiob

Hiob ist bekannt. Aber ist der bekannte Hiob auch der Hiob, wie er in der Bibel beschrieben wird? Hiob ist nicht der ewige Dulder, sondern er begehrt auf, klagt an. Das ganze Buch Hiob handelt von der Frage nach dem Leid und der Rolle Gottes angesichts des Leidens. Eine heute noch aktuelle Frage. Antworten dieses weisheitlichen Buches möchte ich Ihnen vorstellen.

Rigoberta Menchu

1992 erhielt sie den Friedensnobelpreis. Im Buch: „Leben in Guatemala“ schildert sie selbst ihr Leben zwischen indianischer Tradition und Moderne. Was sind die Wurzeln ihres Handelns gewesen, wie hat sie das Christentum erlebt?

Hexen und Hebammen

1487 wurde der Hexenhammer veröffentlicht und über Jahrhunderte loderten die Scheiterhaufen. Es waren auch viele Hebammen, die dem Wahn zum Opfer fielen. Warum gerade sie und welche Hintergründe und Konsequenzen für heute es zu beachten gibt, soll Thema sein.

Hildegard von Bingen

Wer war diese Frau, die heute ihr großes Comeback feiert? Sie hatte Visionen, schrieb eine Glaubenslehre und eine Natur - und Heilkunde, schuf ein Singspiel, gründete Klöster, predigte ... Ein Einblick in ihr Leben und ihre Theologie wird ihren ganzheitlichen Ansatz verdeutlichen.

Eucharistiefeier mit der Familie

Welchen Stellenwert hat die Eucharistie für mich, was gebe ich an mein Kinder weiter? Soll ich meine Kinder zum Gottesdienstbesuch "überreden"? - Gottesdienst um jeden Preis?

Zeit – Ewigkeit – Schnelligkeit

Mit welcher Zeitvorstellung leben wir? "Wer heute noch Zeit hat, ist unten durch." "Unsere Zeit wird immer schnelllebiger." "Das dauert ja ewig." Zeit wird unterschiedlich wahrgenommen. Welcher Zeittakt bestimmt unseren Alltag, unser Leben? Zeit hat wirtschaftlichen Nutzen, es gilt, in wenig Zeit viel zu schaffen. Wie können wir das Leben in Fülle, das uns verheißen wurde, wieder gewinnen?

Luise Rinser

Biografische Spuren ihres christlichen Glaubens in ihrem Werk Luise Rinser hat sich mit den Strömungen ihrer Zeit offen auseinandergesetzt. Sie hat sich auch immer wieder mit ihrem Glauben und der Kirche befasst. Spuren davon finden sich in Teilen ihres Werkes, vor allem in ihren Tagebüchern. Diesen Spuren möchte ich nachgehen und mit Ihnen diskutieren, wie Christentum sich damals und heute leben ließ.

Märchen

Das Mädchen ohne Hände Hänsel und Gretel Das tapfere Schneiderlein Hans im Glück Eigentlich sind Märchen keine Kinderliteratur, sondern für Erwachsene gedacht gewesen. Jedes Märchen hat seine Botschaft. Durch kritische Betrachtung des gewählten Märchens möchte ich mit Ihnen diese Botschaft herausschälen.

Meine Oma glaubte anders

Die Last und Lust der Wahlfreiheit Meine Oma kochte auch anders. Unsere Lebensbedingungen haben sich verändert. Und unsere Glaubensvermittlung hat sich geändert. Ein Blick in die Geschichte soll zeigen, wie sich unser Leben verändert hat und was für ein Menschenbild unser heutiges Weltbild prägt und auch unseren Glauben beeinflusst.

Wir Christen und der Sonntag

Unsere Sonntagskultur wandelt sich. Welche Gefährdungen ergeben sich daraus − zum Beispiel durch verkaufsoffene Sonntage − und welche Chancen bestehen für uns als Christen in der neuen Situation.

mein Credo

In Anlehnung an das Glaubensbekenntnis, wie es im Gottesdienst gebetet wird, werden wir versuchen, unser persönliches Credo zu formulieren. Was ist uns heute wichtig - und wie lässt sich das ausdrücken? Das Ringen um Formulierungen wird sicherlich einen lebhaften Diskussionsprozess auslösen. So werden wir uns mit dem alten, bewährten Credo auseinandersetzen während wir gleichzeitig unseren heutigen Glauben in den Blick nehmen.

Das Credo

Das Credo gehört zu den uralten Bekenntnissen des christlichen Glaubens. Stimmen die Formulierungen noch mit unserem heutigen Glauben überein? Oder wo sind sie unverständlich? Ein Blick auf die Entstehung des Glaubensbekenntnisses soll das Verständnis der Texte vertiefen. (diese Veranstaltung kann für sich stehen, aber auch die Veranstaltung „mein Credo“ ergänzen)

Die Situation der Familie

Unser Familienideal: Vater, Mutter, Kind existiert zwar noch in den Köpfen, wird aber immer seltener gelebt. Das gesellschaftliche Umfeld prägt auch die Familie. Die Individualisierung erschwert das Zusammenleben. Ein genauer Blick auf die Situation erleichtert vielleicht den Umgang mit neuen Anforderungen.

christliche Werte in nachchristlicher Zeit

Welche Werte sind für uns als Christen prägend, das heißt was ist für uns die Richtschnur, die für das Zusammenleben wichtig ist. Ausgehend von den 10 Geboten und dem Doppelgebot der Selbst- und -Nächstenliebe soll überlegt werden, ob diese Werte heute noch unser Handeln prägen und inwieweit im gesellschaftlichen Raum solches Handeln allgemein akzeptiert ist. Gemeinsam soll überlegt werden, was für uns wichtig, das heißt Wert, ist und wie wir diese Werte in der heutigen Zeit mit Leben füllen können.

Auferstehung

Die Grundlage des Glaubens ist die Auferstehung. Ostern ist das Hochfest der Kirche. Worauf gründet sich eigentlich mein eigener Glaube? Was berichten die Evangelien - und was sagen Theologen zu diesem Themenbereich?

„zu Betlehem geboren“

Mathäus hat bewusst Betlehem als Geburtsort Jesu angegeben, obwohl er wusste, dass Jesus aus Nazareth stammt. Die Kindheitsgeschichten des Mathäus und des Lukas sind komponiert und zusammengestellt, um zu verdeutlichen, dass Jesus der Sohn Gottes war. Wir wollen uns die Mittel und Wege der Evangelisten näher anschauen.

Weihnachtsmann und / oder Christkind

Wussten Sie zum Beispiel dass das Christkind von Luther erfunden wurde? Gerade in der Weihnachtszeit gab und gibt es eine Fülle von Brauchtum. Ich möchte anhand einiger Bräuche die Hintergründe und Zusammenhänge erläutern.

Das leere Nest

Erziehungsauftrag erfüllt – und nun? Nicht nur für die Kinder, auch für die Eltern ist der Auszug der Kinder eine wichtige Veränderung im Leben. Wie kann dieser Prozess für alle Beteiligten gut gestaltet werden? Welche Freiräume eröffnen sich für die Eltern und wie können sie gefüllt werden?

Hexen

Die Vorstellung von Hexen ist heute ist geprägt durch Märchen, touristische Attraktionen und Mythen. Die Hexenverfolgung in Europa richtete sich mehrheitlich gegen Frauen, vor allem in Deutschland, wo die Verfolgung am heftigsten war. Unsere Hexenvorstellung entstammt der frühen Neuzeit. Nicht nur die Verfolgung, auch das Frauenbild, welches dahinter steckt, hat uns bis heute geprägt. Einige Aspekte der neueren Hexenforschung sollen hier vorgestellt werden. Es geht dabei nicht um die Präsentierung der Gräueltaten, sondern um damalige und heutige Vorstellungen und Bilder. Bitte mit Overheadprojektor

Engel – Verbindung zwischen Himmel und Erde

Nicht nur in der Weihnachtszeit begegnen uns Darstellungen von Engeln. Woher stammt unsere heutige Vorstellung von Engeln? In den frühen Schriften des AT sind Engel Boten, die nicht immer klar von Jahwe selbst zu unterscheiden sind. In späteren Schriften sind Engel Beschützer der Menschen, die Nähe und Fürsorge Gottes veranschaulichen. Engel werden im Neuen Testament 175-mal erwähnt. Aber es gibt hier keine einheitliche, geordnete Darstellung. Es ist aber immer deutlich, dass sie in göttlichem Auftrag handeln. Das biblische Engelbild ist beeinflusst durch die Nachbarkulturen. Dort gab es eine Vielzahl geflügelter Wesen, die nicht nur Schutzfunktion hatten, sonder auch gefährlich waren. Diese Vorstellungen haben die christliche Kunst beeinflusst. Ihre Darstellungen wiederum prägen unser Engelbild. Im Laufe der Zeit entstand die Einteilung der Engel in verschiedene abgestufte Klassen. Die einfachen, niederen Engel sind nah bei den Menschen, sind deren Schutzengel.